CFTC-Bericht

Fonds sehen Soja bullischer

Den Sojamarkt beurteilen institutionelle Anleger wie Fondsmanager aktuell fester. Das geht aus dem jüngsten Bericht der US-Börsenaufsicht „Commodity Futures Trading Commission“ (CFTC) für die Woche bis einschließlich Dienstag, 15. März, hervor. Demnach trennten sich diese Anleger im Vorwochenvergleich von gut 27.300 Short-Positionen, während sie 36.300 Long-Kontrakte zukauften. Long-Positionen drücken Wetten auf steigende Kurse aus, während Short-Positionen Annahmen auf fallende Preise zum Ausdruck bringen. Bei den Soja-Futures an der Chicago Board of Trade halten institutionelle Anleger nun eine Netto-Long-Position, da die Long-Position gut 23.500 Kontrakte größer ausfällt als die Short-Position. Insgesamt steht eine Long-Position von 102.438 Kontrakten einer Short-Position von 78.923 Kontrakten gegenüber.

Von fundamentaler Seite aus gibt es durchaus Argumente, die für eine bullischere Beurteilung des Sojamarktes sprechen: Die Palmölkurse laufen schon länger fester, da in Indonesien und Malaysia die Produktion unter dem Einfluss des Klimaphänomens El Nino leidet. Zudem laufen die US-Sojaexporte derzeit rege.

Bei Mais und Weizen weiter netto short

Auch den Maismarkt beurteilen institutionelle Anleger in der Berichtswoche fester, wenn auch hier die Short-Position deutlich stärker bleibt als die Long-Position. Fondsmanager trennten sich von rund 26.100 Short-Kontrakten bei den Mais-Futures an der CBoT und bauten ihre Long-Position um rund 11.800 Kontrakte aus. Die Long-Position umfasst damit 151.873 Kontrakte, die Short-Position 350.131 Kontrakte.

Bei den Weizen-Futures in Chicago positionieren sich die institutionellen Anleger ebenfalls fester als in der Vorwoche, dort fällt die Bewegung aber vergleichsweise verhalten aus. Die Short-Position kürzten diese Anleger um gut 25.500 Kontrakte auf 128.409 Kontrakte, die Long-Position wächst um 3.418 Kontrakte auf 63.083 Kontrakte. (pio)
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