CFTC-Bericht

Fonds setzen auf steigende Preise


In der Woche zum ersten April haben institutionelle Anleger wie Banken oder Fonds-Manager ihre bullische Positionierung bei den Weizen-, Mais- und Sojabohnen-Futures in Chicago ausgebaut. Dies lässt sich dem jüngsten Positionsbericht der US-Börsenaufsicht „Commodity Futures Trading Commission“ (CFTC) für die Woche zum 1. April entnehmen.

Bei den Weizen-Futures an der Chicago Board of Trade (CBoT) haben institutionelle Anleger sich von rund 7.600 Short-Positionen, die Wetten auf fallende Preise zum Ausdruck bringen, getrennt. Im Gegenzug bauten sie ihre Long-Position, die Annahmen an einen festen Kursverlauf spiegelt, um rund 1.400 Kontrakte aus. Die Long-Position im CBoT-Weizen ist mit rund 100.000 Kontrakten etwa doppelt so groß wie die Short-Position. Zur festen Markteinschätzung dürften die Bedenken über Frostschäden in US-Weizenbeständen beigetragen haben. Im Markt für Hard-Red-Winterweizen sind die Fonds ebenfalls bullisch positioniert.

Auch bei Mais an der CBoT setzen institutionelle Anleger auf steigende Kurse. Sie trennten sich in der Berichtswoche von rund 24.000 Short-Kontrakten und kauften knapp 13.700 Long-Kontrakte hinzu. Insgesamt steht einer Long-Position von rund 323.000 Kontrakten in Chicago eine Short-Position von gerade einmal knapp 40.000 Kontrakten gegenüber. Die Annahme, dass der Maisanbau in den USA voraussichtlich eingeschränkt wird, dürfte die bullische Marktstimmung gestützt haben.

Die Rekord-Fläche, die US-Erzeuger laut der jüngsten Aussaatprognose des USDA 2014 mit Sojabohnen bestellen werden, schlägt sich aktuell noch nicht in der Positionierung der institutionellen Anleger in Chicago nieder. In der Woche zum ersten April kauften diese Investoren sogar noch 5.000 Long-Kontrakte hinzu und vergrößerten ihre Short-Position moderater um 3.600 Kontrakte. Insgesamt halten Fonds 214.000 Long-Kontrakte bei den CBoT-Sojabohnen. Dem stehen 27.000 Short-Kontrakte gegenüber. (pio)
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