CFTC-Report

Fondsmanager positionieren sich zögerlich

Der Mangel an wegweisenden Impulsen an den Märkten für Getreide und Ölsaaten zeigt sich im Positionierungsverhalten von institutionellen Investoren wie Fondsmanagern an der Chicago Board of Trade (CBoT). Das geht aus dem Positionsbericht für die Woche bis Dienstag, 3. Oktober, hervor, den die US-Börsenaufsicht CFTC jetzt veröffentlicht hat.

Bei den Futures auf Soft-Red-Winter-Weizen kürzten institutionelle Anleger demnach ihre Short-Position, die Annahmen auf fallende Preise abbildet, um etwa 3.500 Kontrakte. Ihre Long-Position, die Wetten auf steigende Preise spiegelt, bauten sie im gleichen Zeitraum um gut 2.900 Kontrakte aus.

USA haben gute Exportchancen#7ZT#

Die Weizenmärkte geben zwar keine bahnbrechenden Neuigkeiten her, aber die US-Amerikaner hatten im Export zuletzt gute Chancen. Das kann zur leichten Stützung der Weizen-Futures an der CBoT beigetragen haben. Generell sind Fondsmanager aber bärisch gestimmt, da einer Long-Position von 104.000 Kontrakten eine Short-Position von 153.300 Kontrakten gegenüber steht.

Bei den Mais-Futures bauten institutionelle Anleger ihre Short-Position um 5.900 Kontrakte aus und stießen knapp 3.400 Kontrakte aus der Long-Position ab. Da einer Short-Position von 347.000 Kontrakten eine Long-Position von nur 216.300 Kontrakten gegenübersteht, sind Fondsmanager hier aber klar bärisch eingestellt.

Bei den Sojabohnen-Futures fügten institutionelle Investoren ihrer Long-Position nur 59 Kontrakte hinzu, während die Short-Position um fast 2.000 Kontrakte anwuchs. Dennoch blicken diese Anleger wohlwollend auf den Sojamarkt, da einer Long-Position von knapp 96.200 Kontrakten eine Short-Position von nur 73.000 Kontrakten gegenübersteht. (pio)
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