Märkte am Morgen: Getreide

Freundlichere Tendenz für Matif-Weizen

Weizen: An der Matif deutet sich eine etwas stabilere Tendenz für Weizen an. Die Stimmung war etwas freundlicher. Der November schloss zwar nur knapp behauptet, doch die übrigen Termine zogen trotz schwächeren Vorgaben aus Chicago leicht an. Es sieht so aus, als habe der November-Kontrakt bei 170 €/t eine Bodenbildung erreicht.
 
Rumänien erwartet laut offiziellen Aussagen eine gute Weizenernte von 7,4 Mio. t und damit und 100.000 t mehr als im Vorjahr. Strategie Grains hatte die rumänische Weizenernte zuletzt auf 7,7 Mio. t geschätzt.
 
In Chicago gaben die Weizennotierungen mit schwachem Soja und Mais nach. Heute Morgen sind die Vorgaben bereits wieder freundlicher. Befürchtungen über negative Auswirkungen der Krise in der Ostukraine auf die Getreidemärkte haben sich anscheinend kurzfristig wieder relativiert. 


Die wöchentlichen US-Exportverladungen bezifferte das USDA mit 558.100 t. Die US-Sommerweizenernte kommt nur schleppend voran. Zum Wochenanfang waren erst 27 Prozent geerntet. Im Schnitt der Vorjahre war zu diesem Zeitpunkt bereits die Hälfte vom Feld.
 
Mais: Ein sehr schwacher Sojakomplex und die unverändert guten Aussichten für die US-Maisernte setzten die Chicagoer Notierungen unter Druck. Die leichten Gewinne der Vortage wurden wieder neutralisiert. Die wöchentliche Crop-Bonitierung des USDA weist 73 Prozent der US-Maisbestände mit gut bis exzellent aus. Der Wert liegt 1 Prozent höher als in der Vorwoche. Die umfangreichen US-Exportverladungen von knapp 1,1 Mio. t wurden eher am Rande zur Kenntnis genommen.
 
An der Matif schließt Mais etwas schwächer. Der November notiert bei 142 €/t. Die Tendenz ist weiter gedrückt. (St)
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