Märkte am Mittag

Futter bestimmt den Preis

Markttendez
Durch steigende Pegel an den Flüssen wird die Kontraktabwicklung einfacher. Weizen hat wieder die seit dem Jahresbeginn dominierende Seitwärtsbewegung aufgenommen.
Im Nordwesten ist weiter wenig Bewegung auf dem Getreidemarkt. Zu den Futtermühlen gibt es ein kleines aber stetiges Geschäft zu weitgehend unveränderten Preisen. Frachtfrei Südoldenburg werden für Lieferungen im Februar 172,00 bis 174,00 €/t bezahlt. Der Verkauf an die Futtermischer ist damit meist attraktiver als Geschäfte mit den Brotmühlen.

Durch die gestiegenen Pegelstände und den Wegfall der Kleinwasserzuschläge können nun in Ostniedersachsen und Sachsen-Anhalt wieder Schiffe nach Belgien und in die Niederlande voll beladen werden. In der Landwirschaft lagern nach Berechnungen des niedersächsischen Landesamtes für Statistik noch etwa ein Drittel der Getreidemenge aus der Ernte 2016 auf den Höfen. Auch Raps wird in der Landwirtschaft in der Hoffnung auf weiter steigende Preise noch zurückgehalten. Gerste wird kaum gehandelt ist preislich aber stabil. Gleiches gilt für Triticale, die weiter gesucht ist und den Preisabstand zum Weizen auf gut 2 €/t verkürzt hat.

Matif-Weizen kann sich weiter von seinem kleinen Einbruch zum Monatswechsel erholen. Der Frontmonat März legt bis zum frühen Nachmittag um 0,25 €/t auf 169,50 €/t zu. Raps steigt um 1,50 €/t auf 414,25 €/t. Mais verliert dagegen leicht auf 170,25 €/t. (SB)
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