Märkte am Mittag

Futterweizen startet freundlich


Markttendenz
Für Futtergetreide ergeben sich in den kommenden Wochen weiter Absatzchancen. Größere Preisausschläge sind derzeit nicht in Sicht.
Der Wintereinbruch hat im Nordwesten keinen Einfluss auf die Getreidemärkte. Die Futtermühlen können sich bis in den Februar hinein aus Kontrakten bedienen. Für spätere Termine haben die Verarbeiter noch größeren Bedarf. Beeinträchtigt wird die Kontraktabwicklung durch die nach wie vor hohen LKW- und Schiffsfrachten.

Eine drängende Nachfrage von Seiten der Verarbeiter ist nicht zu beobachten. Aus der Landwirtschaft angebotene Partien lassen sich für den Termin März bis Juni unterbringen. Futterweizen und Gerste werden in den niedersächsischen Ackerbauregionen etwas mehr offeriert. Triticale wird gesucht. Die Futtermühlen in Südoldenburg und Westfalen sind nicht bereit, für Futterweizen die für den Termin März bis Juni von einigen Käufern geforderten 180,00 €/t zu zahlen. Die Geldkurse franko Futtermühle liegen bei 177,00 bis 178,00 €/t.

An den internationalen Börsen richtete sich das Interesse heute auf das Britische Pfund. Nachdem sich am Wochenende die Anzeichen für einen harten Brexit verdichteten, war das Britische Pfund  auf 1,1979 US-$ abgerutscht. Doch ebenso schnell setzte eine Erholung ein auf 1.2061 US-$ ein. Der Euro gab auf 1,059 US-$ nach.

Die Matif startet unspektakulär in die neue Woche. Weizen notiert am frühen Nachmittag unverändert bei 169,75 €/t. Raps legt leicht auf 415,75 €/t und Mais auf 168,00 €/t zu. (SB)
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