Märkte am Mittag

Geringe Aufschläge für Qualitäten


Markttendenz
 Im Moment laufen die Geschäfte ruhig. Die Verarbeiter sind vorerst versorgt. 
Das Getreidegeschäft im Süden ist deutlich ruhiger geworden. Neben der Abwicklung von Kontrakten gibt es nur vereinzelt Neugeschäft. Mühlen und Mischfutterwerke sind versorgt. Kleinigkeiten werden nachgekauft. Die Mühlen haben sich auf die Qualitäten dieses Jahres eingestellt. Für qualitativ bessere Ware werden nur geringe Aufschläge bezahlt.

Auch die französischen Einkäufer sind im Moment nicht mehr so drängend am Markt. Bezahlt werden hier sehr unterschiedliche Kurse. In Richtung Italien lassen sich nur schwer Geschäfte erstellen. Die Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern passen nicht zusammen.

Neben Abschlüssen für Oktober bis Dezember wird generell bereits der Blick auf das neue Jahr gelenkt. Abgabebereitschaft von Landwirtschaft und Handel ist vorhanden. Die Ware wird aber nicht zu jedem Preis abgegeben. Es besteht weder Angebotsdruck, noch eine drängende Nachfrage.

In Paris gibt der Weizen heute Vormittag wieder etwas nach. Der Dezember verliert 0,50 €/t auf 161,50 €/t. Ebenso verhält sich der Mais und gibt 0,25 €/t auf 161,50 €/t im November ab. Raps kann seine festere Tendenz der vergangenen Tage ebenfalls nicht halten und verliert im November 1,25 €/t auf 377,00 €/t. (dg)
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