IGC-Bericht

Getreideberg wird kleiner


China schraubt im laufenden Wirtschaftsjahr seinen Maisverbrauch deutlich hoch, um die staatlichen Vorräte abzubauen. Das schreibt der IGC in seinem Monatsbericht am Donnerstag. Dadurch fallen die Endbestände an Mais 2017/18 mit 203 Mio. t jetzt 5 Mio. t kleiner aus als noch im September erwartet. Im Vergleich zu 2016/17 schrumpfen die Vorräte um 32 Mio. t. Der rege Konsum der Chinesen führte zu dieser Abwärtskorrektur, obwohl der IGC gleichzeitig seine Schätzung für die globale Maisproduktion für die laufende Saison um 5 Mio. t heraufsetzte auf 1,034 (Vormonat: 1,029 Mio. t).

Der weltweite Sojaverbrauch klettert im Vormonatsvergleich um 2 Mio. t nach oben auf 353 Mio.t. Der globale Handel wächst um 1 Mio. t auf 151 Mio. t, während die Produktionsprognose mit 348 Mio. t stabil bleibt. Unterm Strich schrumpfen die Endvorräte an Sojabohnen auf 39 Mio. t (Vormonat: 42 Mio. t; Vorjahr: 43 Mio. t).

Weizenbilanz bleibt schwer

Die Weizenbilanz hingegen wird noch schwerer. Die Endbestände schätzt der IGC mit 249 Mio. t noch einmal 1 Mio. t höher ein als in seinem Septemberbericht, da der Verbrauch geringer ausfällt als erwartet. Gegenüber Vorjahr entspricht dies einem Bestandsaufbau um 7 Mio. t. Seine Schätzung für die globale Weizenernte 2017/18 lässt der IGC stabil bei 748 Mio. t. (pio)
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