IGC-März-Schätzung

Globale Maisproduktion steigt

Der IGC hat in seiner März-Prognose die kommende globale Weizenernte auf 700 Mio. t geschätzt, das wären 9 Mio. t weniger als 2013/14. Die globalen Weizen-Endbestände sieht der Getreiderat unverändert gegenüber dem Vormonat bei 190 Mio. t. Damit bliebe es bei einem Bestandsaufbau um 17 Mio. t gegenüber 2012/13. Der weltweite Verbrauch deckt sich in gleicher Höhe wie die Produktion von 700 Mio. t Weizen.


Für einige Überraschung dürfte die Maisbilanz 2014/15 sorgen. Hier erwartet der IGC einen Aufbau der Bestände von 16 auf 171 Mio. t Mais. Das wäre der höchste Stand seit 15 Jahren. Grund für den Mengensprung ist maßgeblich eine höhere US-Maisproduktion.  Bei einer globalen Erzeugung von 961 Mio. t dürfte bei einem Mais-Bedarf von 945 Mio. t im Wirtschaftsjahr 2014/15 einiges als Reserve übrig bleiben. 

Besorgt äußert sich der IGC in seinem Märzbericht über die Auswirkungen der Krim-Krise auf den Getreidehandel. Manche treuen Käufer von Mais und Getreide aus Russland und der Ukraine würden sich schon nach anderen Lieferländern umschauen. Sie wollten kein Risiko im Handel mit den Schwarzmeerländern eingehen. Zudem schwächen eine ungünstige Witterung die Ernteaussichten in diesen Staaten. Nach einem verregneten Herbst während der Aussaat, fehlt nun dringend Regen für das Wachstum der Bestände in den wichtigen Anbauregionen.

Der IGC berichtet auch, es sei nicht auszuschließen, dass sich das Wetterphänomen El Niño vor allem in Südamerika in diesem Jahr bemerkbar machen könnte. Davon wären  alle Kulturen betroffen. (da)
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