Durch den Wassermangel können auch die Stickstoffgaben nicht richtig wirken. Auch andere Nährstoffe nehmen die Kulturen nur in begrenzten Umfang auf.  Zu dieser Einschätzung kamen die im Getreideausschuss des Deutschen Bauernverbandes (DBV) vertretenen Experten der Landesbauernverbände in ihrer Frühjahrssitzung.  

Deutschlandweit sei im März 2014 nach Meldungen des Deutschen Wetterdienstes mit 18 Litern Niederschlag pro Quadratmeter nur etwa ein Drittel der sonst üblichen 57 Liter pro Quadratmeter gefallen. Gerade auf den leichteren Böden, die sich durch eine geringere Wasserspeicherkapazität auszeichnen würden, beginnen die Pflanzen unter der Trockenheit zu leiden.

Die Aussaat von Sommergetreide und Zuckerrüben ist bereits abgeschlossen, die Maisaussaat beginnt. Entscheidend für das zu erwartende Ertragsniveau der Ernte 2014 ist der Witterungsverlauf in den kommenden Wochen. (da)
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