Ukraine

Grünes Licht für zollfreie Importe


Steigende Mengen
Ein zunehmender Zollabbau im Agrarhandel gehört zu den Elementen, die 2013 im unterschriftsreifen Freihandelsabkommen zwischen EU und Ukraine vereinbart worden sind. Danach dürfen zunächst 1,6 Mio. t Getreide und nach einigen Jahren 2 Mio. t Getreide zollfrei aus der Ukraine in die EU geliefert werden. (db)
Der EU-Rat für Außenangelegenheiten hat heute dem Abbau von Importzöllen für eine Reihe von Agrargütern aus der Ukraine zugestimmt. Die Regelungen sollen am 23. April in Kraft treten, einen Tag, nachdem sie im EU-Amtsblatt veröffentlicht worden sind. Sie sind befristet bis Ende Oktober 2014.

Die EU kommt mit diesen Zollvergünstigungen der Ukraine entgegen. Eigentlich waren die Maßnahmen Teil eines großen Freihandelsabkommen, das ursprünglich im November 2013 hätte beschlossen worden sollen. Nach dem politischen Umsturz in der Ukraine lässt die EU jetzt Teile des Abkommens einseitig in Kraft treten.

Damit erhält die Ukraine künftig die Möglichkeit, bis zu 950.000 t Weichweizen, 400.000 t Mais und 250.000 t Gerste zollfrei in die EU zu liefern. Hinzu kommen Kontingente für Schweinefleisch, Geflügelfleisch, Rindfleisch sowie Eier und Eiprodukte. Schließlich existiert ein Kontingent für Milcherzeugnisse. (db)
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