Märkte am Morgen: Ölsaaten

Gute Nachfrage pusht Sojapreise

Sojakomplex: Die Sojabohnen schließen zum siebten Mal hintereinander mit grünen Vorzeichen und Notizgewinnen von 10 Cent/bushel. Der Januar notierte mit 10,56 US-$/bushel. Sojaschot legte ebenfalls zu, der Dezember macht 5,1 US-$/short ton gut und notiert knapp unter 326 US-$/short ton. Die anhaltende gute Nachfrage nach US-Sojabohnen mit wöchentlichen US-Exportzahlen von 2,1 Mio. t Bohnen und anhaltende Käufe der Fonds befeuerten die Kurse. Auch gute Crush-Margen in China unterstützen die Bohnenpreise, die sich auf den Höchststand seit Mitte dieses Jahres hochgearbeitet haben.
 
Raps: Die Terminmärkte schlossen mit unterschiedlichen Vorzeichen. An der Matif konnte der Februar nach einem leichten Plus auf 402,75 €/t zulegen. Auch die übrigen Termine notierten bei lebhaftem Geschäft etwas fester.
In Winnipeg drückte ein festerer kanadischer Dollarkurs die Canola in roten Bereich. Der Januar schloss nach einem Minus von 3,30 Can-$/t mit 525 Can-$/t.
 
Palmöl: Die Notierungen Kuala Lumpur zogen für den Januar-Termin 49 MYR an. Heute Morgen zehren Gewinnmitnahmen aber die Kursgewinne des Vortags nahezu komplett auf. Dennoch bleibt der Markt ausgesprochen fest.
 
Rohöl: Die beiden westlichen Ölsorten legten 1 US-$/Barrel zu. Brent-Crudeöl schloss mit 48,24 US-$/Barrel. Vor dem morgigen Treffen der Opec wurden Spekulationen über Fördergrenzen durch optimistische Aussagen des irakischen Ölministers und diplomatische Aktivitäten angeheizt. Offizielle Äußerungen aus Saudi-Arabien sorgten dagegen für Irritationen, denn die Saudis gehen davon aus, dass sich der Rohölmarkt im kommenden Jahr auch ohne reduzierte Förderquoten ausgleichen könnte. (St) 
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