Märkte am Mittag

Gute Sojaerträge im Südwesten


Auch wenn die Maiserträge im Kraichgau weit streuen, können hier und in der südlichen Pfalz mittlerweile im Schnitt gute 10,0 bis 12,0 t /ha vom Feld geholt werden. Damit sind diese Ergebnisse besser als die ersten Erträge von den frühen Sorten. Im Kraichgau sind rund 20 Prozent der Flächen geräumt. Teilweise ist vordere Ware gesucht. Die Nachfrage wird aber nicht als drängend bezeichnet. 155,00 bis 158,00 €/t ab Station wird für diese Ware genannt.

Markttendenz
Weizen in Bayern ist eher für Termine gefragt. Für vordere Ware gibt es nur verhaltenes Bedarfsgeschäft. 
Die Erträge bei Sojabohnen in Baden-Württemberg können sich in diesem Jahr ebenfalls sehen lassen. Mit 3,5 bis 4,0 t /ha liegen sie im sehr guten Bereich. In der Regel ist diese Ware vorkontrahiert. Freie Ware ist mit 345,00 €/t ex Ernte frei Erfassungsstelle bewertet.

Weizen wird weiter zögerlich gehandelt. Die Abrufe der Mühlen sind eher verhalten. Auch in Bayern ist die Rede von einem zähen Bedarfsgeschäft, auch wenn immer mal wieder Geschäfte zustande kommen. Hier wird der Blick bereits auf die Termine gerichtet. Interesse besteht für Weizen in den ersten Monaten des neuen Jahres aber auch für die neue Ernte. Für Januar /März werden für einen B-Weizen Kurse von etwa 166,00 €/t franko Mühle genannt, für April /Juni sind es rund 170,00 €/t. A-Weizen kann ein Aufgeld von 3,00 bis 5,00 €/t erzielen. Für die neue Ernte besteht Interesse aus den Beneluxstaaten. Hier werden noch keine konkreten Kurse genannt.

In Paris zeigt sich der Weizen heute Morgen von einer etwas freundlicheren Seite mit 166,25 €/t im Dezember und 0,25 €/t mehr als gestern. Mais bewegt sich seitwärts mit 155,00 €/t im November wie gestern. Raps legt ebenfalls leicht zu. Im November liegt er im November bei 368,50 €/t und damit 0,50 €/t höher als gestern. (dg)
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