Märkte am Mittag

Handel deckt Kontrakte


Markttendenz
Das zu Ende gehende Jahr ist gelaufen. Die Hoffnungen richten sich nun auf eine Belebung des Exportgeschäfts im Jahr 2017. Durch den Wertverlust des Euros haben sich die Exportaussichten verbessert.
Die Futtermühlen in Südoldenburg und den Niederlanden bedienen sich bis zum Jahresende aus ihren Kontrakten. Nur vereinzelt müssen noch kleinere Restmengen gekauft werden. Zu Abschlüssen kommt es der Regel nur auf der Handelsstufe. Um Kontrakte bedienen zu können, muss hier und da noch etwas Ware beschafft werden. Wegen der Kleinwasserzuschläge auf den Rhein kommt es zu kleineren Änderungen in der Disposition. Insgesamt verläuft der Markt aber sehr ruhig und auf einem nach wie vor stabilen Niveau.

Franko Südoldenburg werden für Futterweizen Januar bis März 2017 unverändert 172 €/t bezahlt. Wegen des schleppenden Mischfuttergeschäfts bleiben die Futtermühlen im Einkauf zurückhaltend. Futtererste wird in Südoldenburg für den gleichen Lieferzeitraum mit 155 €/ bewertet, es kommt dabei aber kaum zu Abschlüssen.

Die Matif startet heute mit wenig Umsatz und unveränderten Notierungen in die vorletzte Handelswoche des Jahres. Der März notiert bei 165,75 €7t auf dem gleichen Niveau wie zum Handelsschluss am Freitag. Freundlicher ist die Stimmung für Mais, der um 0,75 €/t auf 165,50 €/t zulegt. Raps gibt um 0,50 €/t auf 416,75 €/t nach.

Nach den starken Verlusten des Euro gegenüber dem US-Dollar in der vergangenen Woche deutet sich heute keine Trendwende an. Der Euro gibt bis zum Mittag um 0,17 Prozent auf 1,0429 €/t nach. (SB)
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