Die Konkurrenzfähigkeit von europäischem Schweinefleisch auf den Exportmärkten, insbesondere in Asien macht sich langsam bezahlt, schreibt die Interessensgemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN), Damme.

Eine gute Binnennachfrage, nicht zuletzt bedingt durch erste Grillaktivitäten, treibe die Preise und ein Großteil der Notierungen in Europa legte in der vergangenen Woche spürbar zu, heißt es.

Auch in Deutschland läuft das Geschäft mit schlachtreifen Schweinen aktuell flott. Die Partien in der gestrigen Auktion der Internet-Schweinebörse wurden gut nachgefragt und im Durchschnitt zu einem Preis von 1,66 €/kg verkauft. Das entspricht einem Preisanstieg von 1 Cent gegenüber der Vorwoche.

Auf den Fleischmärkten hat sich die Nachfrage ebenfalls spürbar belebt. Insbesondere Edelteile konnten im Inland und im europäischen Ausland zu höheren Preisen abgesetzt werden. Im Hinblick auf das nahende Ostergeschäft sollten diese Preise auch in der anstehenden Schlachtwoche erreicht werden können.

In den kommenden beiden Wochen werden die Schlachtungen aufgrund der anstehenden Feiertage bei vielen Unternehmen voraussichtlich reduziert. Mit einem Angebotsstau ist bei der aktuellen Marktlage jedoch nicht zu rechnen. Die Preise sollten ihr erreichtes Niveau mindestens halten, auch ein geringer Preisaufschlag von bis zu 3 Cent ist aus heutiger Sicht nicht ausgeschlossen. (az)

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