Märkte am Mittag

Höhere Weizenpreise bremsen Angebot

Am Terminmarkt deutet sich eine freundlichere Tendenz für Weizen an. Zum dritten Mal hintereinander bewegen sich die Notierungen für den Matif-Weizen im grünen Bereich. Im späten Mittagshandel zog der Dezemberkurs nach einem Plus von 2,75 €/t auf über 174 €/t an. Festere vorbörsliche Vorgaben aus Chicago unterstützten die Tendenz.
 
Am westdeutschen Kassamarkt haben sich die Abgeber für Weizen mit den festeren Preisen erst einmal vom Markt zurückgezogen. Aber auch von Mühlenseite gehen zurzeit keine Aktivitäten aus, nachdem es am Niederrhein in den vergangenen Tagen zu etwas stetigen Geschäft für das neue Jahr, aber auch für überschaubare Mengen zum alten Jahr gekommen war. Die Prämien der Mühlen lagen 2 €/t über Matif-Dezember für die Termine im alten bzw. Matif-März für das neue Jahr. In Westfalen herrscht weiterhin Funkstille von Mühlenseite.
 
An den Futtergetreidemärkten wurden die Geldkurse für Futterweizen in den nordwestdeutsche Veredlungsregionen mit den festeren Börsenkursen nach oben korrigiert. Für Oktober/Dezember gab es frachtfrei Südoldenburg und Westfalen Käufer bei 173 €/t. Die Briefkurse lagen bis zu 5 €/t darüber. Für Januar/Juni waren die Kraftfutterwerke bereit, 179  €/t bis 180 €/t anzulegen.
 
Der Rapsmarkt bleibt weiterhin sehr dürftig versorgt. Dennoch kommen immer wieder kleinere Mengen im Westen zu stabilen Prämien für Oktober/Dezember von 10 t €/t zum Niederrhein an den Markt. Für September werden allerdings Preise nur noch auf Anfrage genannt. Für Oktober liegen die Prämien 4 €/t unter dem durchgängigen Termin bis zum Jahresende. An der Matif notierte Raps am späten Mittag nach einem leichten Kursgewinnen  etwas über 364 €/t. (St)
stats