Märkte am Morgen: Getreide

Hurrikan überflutet Felder


Weizen: Die sintflutartigen Niederschlagsmengen richten an der Golfküste, aber auch im Inland des US-Bundesstaats Texas, schwere Schäden an. Noch bis Mitte der Woche gibt es keine Entwarnung. Niemand kann genau vorhersagen, wohin die Fluten genau kommen werden.

Im US-Bundesstaat Texas ist die Ernte des Hard-Red-Winters in den südlichen Plains weitgehend abgeschlossen. Dennoch sind die Farmer von den Überschwemmungen betroffen. Die Flächen sind nicht befahrbar, dadurch wird sich die Neuaussaat erheblich verzögern. Gefürchtet ist auch ein Temperatursturz.

Am vergangenen Freitag schließt der Weizenkontrakt an der CBoT bei 4,09 US-$/bushel. In Paris an der Euronext ist die Stimmung angespannt. Meldungen, dass es in Deutschland doch mehr Futterweizen als erwartet gibt, stützen die Kurse. Der Dezember-Weizen steigt um 1,25 auf 155,25 €/t.

In Kanada wird in dieser Woche die Ernteschätzung für Durum bekannt gegeben. Die Vorab- Produktionsprognosen reichen von von 4,2 bis 5,4 Mio. t.

Mais: Am 1. September beginnt in den USA das neue Mais-Wirtschaftsjahr 2017/18. Dann ist der Dezember-Termin der neue Frontmonat. Dieser fällt schon am vergangenen Freitag auf ein neues Wochentief an der CBoT von 3,38 US-$/bushel.

Zu den Verkäufen von Maisfutures kam es, als sich die letzten Hoffnungen von Investoren zerbröselten, die auf steigende Kurse setzen. Die Berichte von der Farmjournal-Ernte-Tour im Mittleren Westen der USA enthielten nicht die Botschaften, die eine Preis-Rally auslösen könnten. (da)
 
stats