Märkte am Morgen: Getreide

Kälteeinbruch stützt den Weizen

Weizen: Die europäischen Weizenkurse zeigte leicht Konsolidierungstendenz und schlossen an der Matif knapp behauptet. Der März notierte mit 171 €/t, der Mai 2 €/t darüber. Der extreme Wintereinbruch in Osteuropa schürt Befürchtungen über Schäden bei den Weizenbeständen in Rumänien, Bulgarien der Ukraine und Russland.
 
Am Hamburger Markt gewinnen die Weizenpreise mit einer lebhaften Exportnachfrage und den umfangreichen Verladungen für Drittländer. Die Kassaprämien für Weizen Basis 12 % Protein verbesserten sich auf 4  bis 5 €/t über Matif-März.
 
In Chicago legten die Notierungen für die alte Weizenernte bis zu 5,2 Cent/bushel zu. Der März schloss mit 4,27 S-$/bushel. Kaltes Wetter in den US-Plains, eine zu geringe Schneedecke und Spekulationen über eine kleinere US-Weizenfläche sorgten für den Auftrieb. Die kleiner als erwarteten  wöchentlichen US-Exportverladungen von 260.500 t Weizen bremsten zusätzliche Gewinne aus.
 
Mais: In Chicago gewann Mais erneut und profitierte von einsetzenden Käufen der Fonds im Rahmen des Rebalancing ihres Portfolios. Auch die etwas besser als erwarteten wöchentlichen US-Exportverladungen von knapp 877.000 t Mais und die  Aussaatsprobleme in Argentinien stützen die Chicagoer Kurse, die bis zu 2,4 Cent/bushel zulegten. Der März notierte mit 360 US-$/bushel.
 
An der Matif bewegte sich bei Mais in einer neutralen Sitzung wenig. Der März notierte unverändert wie am Vortag knapp unter 170 €/t. (St)
 
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