Märkte am Mittag

Kaum Neugeschäft am Oberrhein

Die heterogenen Qualitäten beim Weizen im Südwesten Deutschlands lassen ein schlankes Angebot kaum zu. Mitunter gehen Händler davon aus, dass sie ihre abgeschlossenen Kontrakte nicht erfüllen können. An Neugeschäft ist kaum zu denken.

Markttendenz
Neugeschäft ist aufgrund der heterogenen Qualitäten kaum möglich. Der Aufschlag für A-Weizen bleibt bei 5,00 €/t zum B-Weizen. 
Gleichzeitig bleiben die Niederländer Käufer für Futtergetreide an der Rheinschiene. Futterweizen wird mit 143,00 €/t ab Station für prompte Ware gehandelt. Franko oberrheinisches Kraftfutterwerk liegen die Vorstellungen bei 145,00 bis 150,00 €/t. Futtergerste kann einen Kurs von 130,00 €/t ab Station erzielen. Franko Mischfutterwerk liegt der Preis bei ebenfalls 130,00 €/t. Auch französische Verarbeiter und deutsche Mühlen in der Nähe der französischen Grenze sind an Weizen vom Oberrhein interessiert. Hier werden sehr individuelle Kurse ausgehandelt.

Mühlen am Oberrhein sind dagegen kaum am Markt. Sie wollen nach wie vor ex Ernte 154,00 bis 156,00 €/t für die Ware anlegen. Für Oktober/Dezember bewegen sich die Vorstellungen bei 156,00 bis 160,00 €/t, für Januar /März 2017 bei 163,00 €/t und für Januar/Juni bei 165,00 €/t. Für einen A-Weizen liegen die Aufschläge bei nach wie vor 5,00 €/t.

In Paris bewegt sich der Weizen heute mehr oder weniger seitwärts. Der Kurs im September liegt mittags bei 162,75 €/t und damit 0,25 €/t über dem Vortag. Mais zeigt eine ähnliche Tendenz. Der November legt sich mit 166,25 €/t 0,25 €/t unter den Montag. Raps gibt von seinen deutlichen Vortagesgewinnen wieder einen Teil ab. Der November verliert bis mittags 2,00 €/t auf 373,75 €/t. (dg)
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