Märkte am Mittag

Kaum Schaden wegen Dauerfrost

Markttendenz
Der Weizenmarkt bewegt sich weiter seitwärts. Große Preisausschläge sind nicht zu erwarten, solange es zu keinen großen Auswinterungsschäden kommt.
Der Getreidehandel im Nordwesten kommt noch nicht in Schwung. Die Preise bewegen sich nur wenig und die Nachfrage beschränkt sich auf Lieferungen im Januar und Februar. Wegen der geringen Aufgelder gibt es für die Anschlusstermine in der Landwirtschaft keine große Abgabebereitschaft. Franko Futtermühle Südoldenburg und Westfalen werden für Futterweizen für Januar/März 175,00 bis 175,00 €/t bezahlt. Für den April bis Juni liegen die Abschlüsse bei 176,00 bis 177,00 €/t. Der Abstand zu Futtergerste liegt unverändert bei 20,00 €/t. Das Gerstenangebot ist klein. Gesucht wird Triticale, von der es auch in der Landwirtschaft kaum noch Bestände zu geben scheint. Weizen-Prämien auf Hamburg liegen bei 4,00 €/t.

Den Frost der vergangenen Tage haben die Bestände bisher gut verkraftet. Lediglich bei Raps, der schon in der Jugendentwicklung unter Trockenheit gelitten hatte und schwach in den Winter gegangen war, könnten Schäden auftreten.

Nach den gestrigen Kursverlusten an der CBoT kann sich Matif-Weizen recht gut behaupten. Bis zum Mittag steht ein kleines Minus von 0,50 €/t auf 169,50 €/t. Auch Mais gibt leicht auf 170,50 €/t nach. Raps notiert unverändert bei 427,25 €/t. (SB)
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