Märkte am Mittag

Kaum Verkäufer trotz festerer Weizenpreise

Weizen in Paris zeigt sich heute sehr unentschlossen. Während er zu Beginn der Sitzung zunächst wieder mit einem grünen Vorzeichen startet, fällt er zum Ende des Vormittags unter den Vortageskurs. Gegen Mittag dreht er sich allerdings erneut. Der Januar liegt  mit 192,50 €/t wieder 2,50 €/t über dem Montag. Mais folgt dieser Tendenz zunächst, geht den letzten Schritt aber nicht mit und zeigt sich mittags weiter im roten Bereich. Der Januar liegt bei 157,75 €/t und damit 1,00 €/t unter dem Vortag. Raps legt nach einigen Tagen der Festigkeit ebenfalls den Rückwärtsgang ein und verliert heute bis Mittag 2,75 €/t zum Montag. Der Februar liegt bei 345,25 €/t.

Mühlen und Kraftfutterwerke am Oberrhein bleiben weiter verhalten am Markt. Die Deckung scheint ordentlich zu sein. Auch in die Niederlande lassen sich nicht mehr große Mengen an Getreide verkaufen. Auf der anderen Seite fehlen Offerten für neue Geschäfte.

Absetzen lässt sich Weizen aus dem Südwesten Deutschlands weiterhin in Richtung Frankreich und in die Beneluxstaaten. Speziell in Frankreich fehlt es in diesem Jahr nach wie vor an Qualitäten. E- Weizen lässt sich beispielsweise mit 205,00 bis 209,00 €/t ab südwestdeutscher Station für Januar/März erstellen. B- und A-Weizen sind ebenfalls gefragt. Abnehmer für Weizen sind darüber hinaus Italien und die Schweiz.

Die Prämien für A-Weizen fallen weiterhin sehr unterschiedlich aus. Auch wenn häufig ein Aufgeld von nicht mehr als 10,00 bis 12,00 €/t von den hiesigen Mühlen angelegt werden soll, ist Ware zu diesen Konditionen kaum zu bekommen. (dg)
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