Märkte am Morgen: Getreide

Keine anregenden Impulse für Weizen


Weizen: Trotz zwischenzeitlichen Kursgewinnen von bis zu 2 €/t gaben die Weizen-Futures an der Matif im späten Sitzungsverlauf wieder nach. Die beiden vorderen Termine verloren 1,25 €/t, der September schloss mit 169,25 €/t. Den Weizenmärkten fehlen Anregungen. Die offenen Positionen an der Matif haben sich in den vergangenen Tagen allerdings deutlich erhöht.
 
In Chicago setzte sich die Korrekturphase der Vortage fort. Der Juli-Termin verlor 7,4 Cent/bushel und notierte mit 4,77 US-$/bushel. In den vergangenen fünf Tagen büßte  der Frontmonat umgerechnet mehr als 15 US-$/t ein. Die sehr komfortable globale Weizenversorgung und zunehmender Erntedruck in den USA belasteten. Im südlichen US-Weizengürtel sind Erträge auf den frühen Standorten gut bis sehr gut.  
 
Mais: Etwas Regen im Mittleren Westen und die Chance auf weitere Regenfälle in der kommenden Woche lösten Gewinnmitnahmen aus und ließen die Chicagoer Mais-Notierungen wieder zurückrudern. Der Juli verlor 7,4 Cent/bushel und schloss bei 4,29 US-$/bushel.
 
An der Matif ließen sich die Maisnotierungen nicht ganz halten. Der August verlor 0,50  €/t und schloss bei 185,50 €/t. Die übrigen Termine notierten knapp behauptet bis neutral.
 
In Argentinien hat die Getreidebörse Buenos Aires die USDA-Prognose von 27 Mio. t für die diesjährige argentinische Maisernte bestätigt. China konnte in einer Verkaufsauktion 3,1 Mio. t Mais aus staatlichen Beständen loswerden. (St)
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