Märkte am Morgen: Getreide

Kleine Notizverluste für Weizen

Weizen: Die leicht gedrückten Vorgaben aus Chicago lassen auch den Matif-Weizen etwas schwächer schließen. Die Notizverluste bleiben mit einem Minus von bis zu 0,75 €/t überschaubar. Der Dezember schließt knapp unter 169 €/t, der März knapp unter 170 €/t. In Polen berichten Futtermittelhersteller von Problemen mit Mykotoxinen bei polnischem Weizen und Triticale.
 
In Chicago setzen Gewinnmitnahmen vor dem heutigen Thanksgiving-Feiertag und ein weiter anziehender US-Dollarkurs den Weizen etwas unter Druck. Der März verlor 3,4 Cent/bushel und schloss mit 4,24 US-$/bushel. Auch die Aussicht auf Regen und normale Niederschläge in den kommenden 14 Tagen in den trockenen Teilen des US-Weizengürtels drückten auf die Kurse.
 
Russland will sich nach Aussagen des stellvertretenden Premierministers endgültig von Exportsteuern für Weizen verabschieden. Die Ukraine hat die Weizenausfuhr von Juli bis Oktober gegenüber dem Vorjahreswert um 9,1 % auf 8,2 Mio. t gesteigert. Davon wurden 8 % nach Indien destiniert.
 
Mais: Der Chicagoer Mais schloss neutral bis freundlich. Ein festerer Dollar und Positionsbereinigungen vor dem heutigen Feiertag drückten. Ein auf 15 Milliarden Gallonen angehobenes Beimischungsziel für Ethanol durch die US-Umweltbehörde EPA  federte den Druck ab.
 
In Paris schlossen die beiden vorderen Termine mit einer Nullnummer und der Januar notierte mit 166,25 €/t wie am Vortag. (St) 
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