USDA-Soja

Kleinere Bestände in Südamerika

Das USDA verschafft der globalen Sojabilanz etwas Erleichterung.
-- , Foto: US-Agrarministerium
Das USDA verschafft der globalen Sojabilanz etwas Erleichterung.

Die neuen USDA-Zahlen bringen für die südamerikanischen Ernten keine Überraschungen. Wie im Vormonat, geben die US-amerikanischen Marktexperten die Sojabohnenernten für Brasilien mit 100 Mio. t, für Argentinien mit 58,5 Mio. t und für Paraguay mit 8,8 Mio. t an. 

Bei den globalen Bilanzen nimmt das US-Landwirtschaftsministerium in seinem Marktbericht "Wasde" für März eine Feinjustierung vor. Es korrigiert die Endbestände in dieser Kampagne für Argentinien und Brasilien um 2,1 Mio. t in der Summe nach unten. Dadurch werden die globalen Endbestände mit 78,9 Mio. t nun 1,5 Mio. t niedriger als im Vormonat ausgewiesen. Auf der Nachfrageseite steigt der Importbedarf Chinas um 1,5 Mio. t auf 82 Mio. t.
 
Für Argentinien prognostiziert das USDA eine höhere Verarbeitung und hebt seine Schätzung der Sojaschrot-Exporte um 1 Mio. t gegenüber dem Vormonat auf 32,8 Mio. t an. Danach wird Argentinien in dieser Kampagne 4,2 Mio. t mehr Sojaschrot als im Vorjahr exportieren. Die EU wird nach dem neuen Bericht mit 20,7 Mio. t in diesem Wirtschaftsjahr 1,4 Mio. t Schrot mehr als 2014/15 importieren. Die Schätzung für die EU wurde um 400.000 t im Vormonatsvergleich nach oben korrigiert.
 
Erwartungsgemäß wurde die US-Sojabilanz etwas komfortabler als im Vormonat ausgewiesen. Die Sojabohnen-Endbestände in den USA wurden gegenüber dem Vormonat um 270.000 t auf 12,5 Mio. t nach oben korrigiert. Die Chicagoer Börse reagierte auf die neuen USDA-Zahlen mit ein Vorzeichenwechsel und etwa schwächeren Sojabohnennotierungen. (St)
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