Märkte am Morgen: Ölsaaten

Kleinere Fläche stabilisiert Sojakurse

Sojakomplex: Die Flächenschätzung des USDA verhalf den Sojabohnennotierungen in Chicago zu einem gut behaupten Börsenschluss. Die Mai-Bohne notierte nach einem  leichten Plus bei knapp 9,11 US-$/bushel. Sojaschrot gab dagegen bis zu 1,60 US-$/short ton nach und musste festerem Sojaöl Tribut zollen.
 
Das USDA erwartet für dieses Frühjahr eine US-Sojabohnenfläche von 82,2 Mio. acres, die damit leicht unter Vorjahr liegen würde. Der Markt war von einer etwas größeren Anbaufläche ausgegangen. Dagegen fielen die Sojabohnenbestände in den USA mit 1,53 Mrd. Bushel kleiner als erwartet aus. Sie liegen aber 15 Prozent über dem Niveau des vergangenen Jahres.
 
Raps: Die Rapskurse an der Matif standen unter leichtem Druck. Der Mai verlor 0,50 €/t und notierte bei Börsenschluss mit 366,50 €/t. Die neue Ernte gab ebenfalls nach, der August schloss knapp behauptet bei 356,50 €/t. Zwischenzeitlich schwächere Sojabohnen und gedrückte Palmölkurse belasteten die europäischen Raps-Futures. In Winnipeg beendete Canola-Raps die Sitzung dagegen mit einem leichten Plus.
 
Palmöl: Am Vortag ließen weitere Gewinnmitnahmen die Palmölnotierungen etwas abschmelzen. Der Terminmarkt zeigt Anzeichen einer Konsolidierung.  
 
Rohöl: Rohöl profitierte erneut von dem schwächeren US-Dollarkurs. Brent Crudöl schloss nach einem leichten Plus bei 39,60 US-$/Barrel. Auch WTI konnte sich behaupten.  Die OPEC hat ihre Ölförderung Umfragen zufolge um 100.000 Barrel auf 32,47 Mio. Barrel täglich erhöht. Ursächlich hierfür ist in erster Linie die höhere Produktion im Iran und im Irak. Analysten rechnen dabei, dass der Iran im Laufe dieses Jahres seine Produktionsmenge um 500.000 Barrel pro Tag erhöhen wird. (St) 
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