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Im kommenden Wirtschaftsjahr 2015/16 werden Landwirte weltweit voraussichtlich 938 Mio. t Mais von den Feldern holen. Das wäre zwar immer noch die drittgrößte Ernte seit Erfassung der Daten, teilt der Internationale Getreiderat (IGC) heute in London mit. Auf Jahressicht würde sich allerdings ein Rückgang um ganze 5 % ergeben. Seine Prognose für die globale Maiserzeugung in der laufenden Saison 2014/15 lässt der Rat stabil bei 992 Mio. t. Da gleichzeitig der Verbrauch um 1 Mio. t anziehen soll, gehen die Endbestände im Vergleich zum Vormonat um 1 Mio. t auf 193 Mio. t zurück.

Seine Prognose für die weltweite Weizenerzeugung 2015 erhöht der IGC. Statt der im Januar geschätzten 702 Mio. t, sollen Landwirte nun 705 Mio. t einfahren. Die Aussichten für die Ernte seien aktuell weitestgehend positiv, so der Rat. Im laufenden Wirtschaftsjahr erhöht der IGC die Prognose für die globale Weizenernte auf 719 (Vormonat: 717) Mio. t. Der Verbrauch steigt um 1 Mio. t auf 709 Mio. t. Die Endbestände klettern um 1 Mio. t nach oben auf 197 Mio. t.

Die jüngste Marktentwicklung betrachtet der IGC als leicht bärisch. „Komfortabel ausgestatteten Exporteure“ hätten sich um das verfügbare Geschäft bemüht, heißt es. Die Nachfrage der Getreideverarbeiter sei allerdings angesichts des niedrigen Preisniveaus zuletzt gestiegen. (pio)
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