Märkte am Morgen: Getreide

Kleinere Notizgewinne für Weizen

Weizen: Die Nachrichtenlage an den Weizenmärkten war dürftig. In Paris kann sich der der Weizen-Future der Matif nach schwachem Start noch in den grünen Bereich drehen. Der November legte 0,75 €/t auf 162,75 €/t zu. Der europäische Weizen-Future der CME gab dagegen 0,50 €/t für die vorderen Termine nach, hält aber seinen großen Spread von rund 9 €/t gegenüber dem Matif-Dezemberkontrakt. Das Interesse am CME-Future scheint etwas wachsen, denn Vortag wurden immerhin 3.200 Kontrakte bedient.  
 
In Chicago verhalfen kleinere Shorteindeckungen dem Weizen zu überschaubaren Notizgewinnen. Der Dezember hält sich oberhalb der 4-Dollar-Marke.
 
Der Fokus des Marktes richtete sich auf den neuen Weizentender Ägyptens. Die größten Chancen wurden Russland eingeräumt, aber auch US-Weizen wurde für den Tender offeriert. Den Zuschlag in dem 420.000 t-Tender bekamen Rumänien für 240.000 t und Russland für 180.00 t.


Russland hat seit der Kehrtwende Ägyptens von der Null-Toleranzpolitik für Mutterkorn 540.000 t Weizen nach Ägypten liefern können. Ein festerer Rubel reduziert die Exportaussichten für den russischen Weizen allerdings  etwas. Die namhaften russischen Beratungsbüros haben ihre Exportprognose für Weizen auf 29 bis 30 Mio. t für diese Kampagne reduziert.
  
Mais: Die Chicagoer Notierungen erholten sich von den schwachen Vortagen mit leichten Kursgewinnen. Der Dezember notierte bei 3,49 US-$/bushel.
 
Auch in Paris konnte der Mais nach den Vortagsverlusten wieder etwas Boden gut machen. Der November legte ein Plus von 2,25 €/t hin und schloss mit 161,50 €/t bei lebhaftem Geschäft. Positionsbereinigungen für den in Kürze auslaufenden November-Kontrakt könnten den freundlichen Tagestrend bestimmt haben. (St) 
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