Märkte am Morgen: Getreide

Kleinere Notizgewinne für Weizen

Weizen: Die festeren Vorgaben aus Übersee, der Dauerfrost-Einbruch in Europa und  eine gute Exportnachfrage lassen die europäischen Weizen-Futures etwas höher  schließen. Der März legt 1,25 €/t auf knapp 171 €/t zu. Die Aktivitäten an der Matif haben sich gegenüber den vorangegangenen Tagen deutlich belebt. Am Hamburger Markt blieben die Kassamarkt-Prämien für Weizen Basis 12 % Protein mit 3,50 bis 4 €/t unverändert. Der etwas festere Eurokurs, der heute Morgen gegen den Dollar knapp unter 1,07 USD notiert, bremste weitere Notizgewinne aus.
 
Zurzeit stehen unter anderem zwei Export-Verladungen in deutschen Seehäfen von insgesamt 55.000 t Weizen nach Algerien an. Marokko hat seinen Weizenkauf von 360.000 t in den USA abgeschlossen. Die Lieferung soll Ende April erfolgen. Äthiopien macht einen großen Tender von 720.000 t Weizen auf.
 
In Chicago profitierten die Weizen-Futures von den festen Sojabohnen, gestiegenen Maisnotierungen und einem schwächeren US-Dollarkurs. Die Kurse zogen bis zu 8,4 Cent/bushel für die alte Ernte an. Der März schloss mit 4,33 US-$/bushel.
 
Mais: Der Sojakomplex verhalf auch dem Chicagoer Mais zu Notizgewinnen von bis zu 7,4 Cent/bushel. Der März notierte mit 3,65 US-$/bushel. Auch die Nässeprobleme der argentinischen Maisernte stützen die Kurse in Chicago.  
 
An der Matif gewann Mais mit festerem Weizen und legte 1,50 €/t für den März zu. Der Frontmonat schloss mit 169 €/t. (St) 
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