Eiermarkt

Knappes Angebot lässt Preise steigen

Die Bestellmengen für Eier aus Deutschland steigen, berichtet die Handelsgesellschaft Deutsche Eier Union (DEU). Gleichzeitig sinke das Angebot. Es sei davon auszugehen, dass allein in den Niederlanden der Bestand an Legehennen um etwa 25 Prozent gesunken sei. Aus dem Land stammt der größte Teil der nach Deutschland importierten Eier. 


Wegen des Ende der Ferien in ganz Europa sowie der bevorstehenden Backzeit zeichne sich ein großer Anstieg der Nachfrage ab, so die DEU. Für den Eierhandel werde für lange Zeit die Warenversorgung das Hauptthema sein. Da bestehende Kontrakte bedient werden müssten, ergebe sich bei steigender Nachfrage ein knapperes Angebot am Spotmarkt. 


Geräumte Stallanlagen könnten erst wieder belegt werden, wenn eine Reinigung mit dem Ergebnis "rückstandsfrei" vorliege. Auch seien Junghennen am Markt nur äußerst knapp verfügbar. Der Markt entwickele sich insgesamt zu einem Verkäufermarkt. Käufer erlebten derzeit eine ungewohnte Situation, die ihnen Sorgenfalten bei dem Gedanken der Versorgungssicherheit bis weit in das Jahr 2018  bereiten müssten, so die DEU. (jst) 
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