Märkte am Morgen: Getreide

Konsolidierung deutet sich an

Weizen: An der Matif gewinnt der Dezember erneut mit technischen Einflüssen und Positionsbereinigungen etwas und legte auf 169,25 €/t zu. Die Folgetermine geben geringfügig nach, der März schloss mit 170,50 €/t. Der große Spread von bis zu 6 €/t in den vergangenen Wochen zwischen Dezember und März hat sich inzwischen fast aufgelöst. Für den Frontmonat finden verstärkte Glattstellungen statt, die offenen Positionen wurden am Vortag um rund 10.000 Kontrakte niedriger ausgewiesen. Ein Teil der Dezember-Kontrakte wird allerdings auf den März-Termin gerollt.
 
Am Hamburger Markt haben sich die Kassaprämien etwas abgeschwächt. Am Vortag wurden für Lieferung im Januar nur noch Prämien von 1 bis  2 €/t auf Matif-März genannt.
 
In Chicago gab der Frontmonat Dezember mit Positionsbereinigungen dagegen 3 US-$/bushel nach. Die übrigen Termine notierten gut behauptet, der März schloss mit 4,27 US-$/bushel. Heute Morgen notiert der Chicagoer Weizen etwas schwächer.  
 
Für Russland hat die Beratungsorganisationen SovEcon ihre Prognose für den Weizenexport aufgrund der schwächeren Qualitäten um 1 Mio. t auf 29 Mio. t reduziert.
 
Mais: Feste Sojabohnen färbten auf die Chicagoer Mais mit leichten Notizgewinnen ab. Der März schloss mit 3,59 US-$/bushel. Heute Morgen sind die Maisnotierungen an der elektronischen Börse leicht rückläufig.  
In Argentinien ist die Maisaussaat nach einem Bericht der Börse Buenos Aires zu 48 % abgeschlossen.
 
An der Matif konnte sich Mais mit einem erneuten Kursgewinn von 0,50 €/t für den  Januar und einem Schlusskurs von 166,25 €/t gut behaupten. (St)
 
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