Märkte am Morgen: Getreide

Konsolidierung setzt sich fort


Weizen: Ohne Vorgaben aus Übersee fielen die Aktivitäten am europäischen Terminmarkt unterdurchschnittlich aus. Die Konsolidierungsphase der beiden Vortage setzte sich zum Wochenstart mit Notizverlusten von bis zu 1 €/t für die alte Ernte fort. Der März schloss mit 171 €/t, der Mai notierte 2 €/t darüber.
 
Am Hamburger Markt haben sich die Kassaprämien mit den etwas rückläufigen Börsenkursen auf 2,50 bis 3,50 €/t Basis Matif-Mai leicht aufgebessert. Heute Morgen könnte ein etwas festerer Dollarkurs, der gegen den Euro unter 1,06 US-$ notiert, den europäischen Markt stabilisieren.
 
Äthiopien hat einen Weizenkauf über 400.000 t abgeschlossen. Es wird vermutet, dass Weizen aus der Schwarzmeerregion zum Zuge kam. Ägypten hatte in der Vorwoche 360.000 t Weizen am Schwarzen Meer gekauft. Der Löwenanteil entfiel auf Russland mit 240.000 t. Rumänien und die Ukraine steuerten jeweils 60.000 t dazu. Der niedrigste  Preis im Ägypten-Tender entfiel mit 204,85 US-$/t cif auf russischen Weizen. Rumänischen Weizen kam mit einem Preis von 208,35 US-$/t cif auch noch zum Zuge. Die Weizenpreise in den russischen Seehäfen haben sich in der Vorwoche auf 190,50 bis 191 US-$/t fob befestigt.
 
Mais: An der Matif zeigt der Frontmonat März mit einem Schlusskurs von 171,25 €/t keine Bewegung. Der Juni schloss knapp behauptet mit 173,25 €/t.
 
In Brasilien war die erste Maisernte im Landesdurchschnitt am vergangenen Wochenende zu 14 % abgeschlossen. Die Erträge sind bisher gut, doch der Stand der Ernte liegt deutlich hinter dem Vorjahreswert von 25 % zurück. (St) 
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