Extremwetter

Land unter am Mississippi


Überschwemmungen aufgenommen am Sonntag in Arkansas.
-- , Foto: USDA
Überschwemmungen aufgenommen am Sonntag in Arkansas.

Südlich von St. Louis sind wegen Hochwasser wesentliche Abschnitte des Mississippi gesperrt. Auch Nebenflüsse sind betroffen. Nach Informationen des Internetportals von „The Progressive Farmer" sind Transporte von Mais oder Soja in Richtung US-Golfhäfen fast stillgelegt. Aber auch nördlich von St. Louis kommt es zu Behinderungen durch hohe Wasserpegel. Außerdem fehlt Schiffsraum, weil die entladenen Schiffe vom Golf nicht weit genug stromaufwärts kommen.

Am meisten betroffen vom Hochwasser sind die US-Bundesstaaten Arkansas, Oklahoma, Missouri und Illinois. In Arkansas sollen fast 400.000 ha Ackerland überflutet sein. Die größten Schäden weisen dort Reis und Soja auf. Auf die Börsennotierungen in Chicago hat das Hochwasser aber bislang nur untergeordneten Einfluss. Denn in den großen Anbaugebieten für Mais und Soja ist zwar die Aussaat vielerorts durch Regen und auch Kälte behindert, aber eben nicht überall. Außerdem sind die Niederschläge durchaus erwünscht, weil es lange zu trocken war. Und schließlich soll es zur Monatsmitte trockener und wärmer werden. (db)
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