Märkte am Mittag

Landwirte bleiben entspannt

Die nach wie vor schwächelnden Kurse für Getreide versetzen die Landwirte im Südwesten nicht in Panik. Mit genügend Lagerraum bleiben sie entspannt und warten die weitere Entwicklung ab. Lediglich kleine Mengen wechseln den Besitzer. Häufig sind logistische Gründe der Auslöser. Aber es wird nicht mehr Ware als notwendig abgegeben. Auswinterungsschäden sind im Moment eher wenig zu erwarten. Die noch unverkaufte Menge wird mit regionalen Unterschieden bei etwa 50 Prozent der Ernte gesehen.

Mühlen und Kraftfutterwerke bleiben ebenfalls mit einer guten Deckung weiterhin zurückhaltend mit dem Einkauf. Eher sind es die Mischfutterhersteller, die einen kurzfristigen Bedarf decken. Für einen Brotweizen franko Oberrhein und südwestdeutsche Mühle werden im Moment für Januar /März 159,00 bis 160,00 €/t genannt. A-Weizen kann teilweise keinen Aufschlag mehr erzielen. Maximal 3,00 €/t über Brotweizen werden gewährt. Futterweizen hat etwa Brotweizenniveau.

In Paris bewegt sich der Weizen heute Vormittag leicht im grünen Bereich. Er legt sich im März 1,00 €/t über den Schlusskurs von gestern und damit auf 166,50 €/t. Mais tendiert nahezu unverändert mit aber ebenfalls einem leichten Plus von 0,25 €/t auf 155,25 €/t im März. Raps zeigt sich bis mittags ebenfalls noch einmal im grünen Bereich mit einem Plus von 3,00 €/t und damit 361,00 €/t im Februar. (dg)



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