Märkte am Mittag

Landwirte trennen sich von Getreide

Etwas größer ist die Bereitschaft der Landwirte am Oberrhein geworden, sich von Getreide zu trennen. In erster Linie wird Weizen berücksichtigt. Vordere Termine können dabei nicht mehr bedient werden. Hier sind die Verarbeiter versorgt. Der Blick bleibt auf das neue Jahr gerichtet. Dabei ist das Preisniveau am Oberrhein etwas schwächer als am Niederrhein. Franko Oberrhein werden für einen B-Weizen im Moment für Januar/März 172,00 bis 174,00 €/t bezahlt. Ab April /Juni ist eine Minusprämie zur Matif von 6,00 bis 10,00 €/t im Gespräch. Am Niederrhein werden im Dezember 174,00 €/t und im Januar/März 179,50 €/t gewährt. Für April /Juni liegt das Niveau bei 184,00 €/t.

Die Aufschläge für A-Qualitäten fallen mit 3,00 bis 5,00 €/t nicht sehr hoch aus. Vereinzelt fließt E-Weizen in Richtung Frankreich oder Belgien. Hier handelt es sich aber auch nur um kleine Mengen. Ab Station werden für Partien mit 14,5 Prozent Eiweiß für die ersten drei Monate 2016 195,00 €/t genannt.

Der Futtergetreidemarkt ist ähnlich ruhig. Das Interesse der Kraftfutterwerke liegt ebenfalls im neuen Jahr. Futterweizen hat fast Brotweizenniveau. Gerste ist im Dezember noch mit 155,00 bis 159,00 €/t franko Werk bewertet. Nach wie vor wird noch eine nicht unerhebliche Menge an unverkauftem Getreide in der Landwirtschaft und der Erfassungsstufe vermutet.

In Paris gibt der Weizen seine Gewinne von gestern bis mittags wieder ab. Der Dezember verliert 0,50 €/t auf 176,25 €/t. Raps ist heute Vormittag unentschieden. Der Februar gibt leicht um 0,25 €/t auf 383,75 €/t nach. Der Mai legt 0,25 €/t auf 382,50 €/t zu und der August sowie die folgenden Monate sehen rote Zahlen. Mais tendiert ebenfalls seitwärts mit einem leichten Verlust von 0,25 €/t im Januar auf 165,25 €/t und einem Plus in gleicher Höhe im März auf 170,50 €/t. (dg)





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