Der monatliche Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) ist immer wieder für Überraschungen gut. Nun stufen die Analysten die US-Maiserzeugung 2016/17 um 900.000 t auf 382,5 Mio. t leicht herunter. Das ist ein Anstieg um rund 10 Prozent gegenüber Vorjahr. Zudem dürfen die Amerikaner mit steigenden Maisexporten im laufenden Wirtschaftsjahr 2016/17 rechnen. Im Oktober-Wasde wird eine Menge von 56,5 Mio. t angegeben, das sind 1,2 Mio. t mehr als noch im September geschätzt. Einher geht damit ein leichter Abbau der US-Maisbestände auf knapp 59 Mio. t Mais gegenüber September aber kein Vergleich zu 44 Mio. t Mais, die Ende der Kampagne 2015/16 aufgerufen wurden.

Für die europäische Maisernte sind die Aussichten nach wie vor nicht berauschend. Das USDA beziffert die Erntemenge auf rund 60 Mio. t Mais, die EU-Kommission hatte vor Kurzem 59 Mio. t Mais veröffentlicht. In der Ukraine wird die Maisproduktion unverändert bei 26 Mio. t gesehen. Die Exporte dürften leicht auf 17,7 Mio. t zulegen.

Die Börse in Chicago (CBoT) reagiert heftig auf die neuen Wasde-Zahlen. Der Dezember-Kontrakt für Mais gibt nach der Eröffnung 7 Cent ab und liegt bei 3,37 US-$/bushel. (da)
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