Märkte am Mittag

Logistik hält Futterweizenpreise hoch

An der Matif setzt sich heute die Korrekturphase fort. Im Mittagshandel notiert der Januar 2 €/t schwächer und nur noch knapp oberhalb von 182 €/t. Die rückläufigen Börsenkurse schlagen sich an Futtergetreidemärkten aber nur begrenzt nieder. In den Veredlungsregionen gibt es noch kleineres Kaufinteresse für den Dezember und aufgrund der begrenzten logistischen Möglichkeiten können sich die Futterweizenpreise bei 183  €/t frachtfrei Südoldenburg halten. Die weiteren Termine notieren auf ähnlichem Niveau. Das Kaufinteresse der Mischfutterindustrie für das neue Jahr ist nur wenig ausgeprägt und konzentriert sich nur auf Januar und Februar.
 
Die westdeutschen Mühlen sehen mit den fallenden Börsennotierungen keinen Handlungsbedarf. Auch die Mehlkäufer halten sich zurück, so dass auch von der Produktseite keine Anregungen für den Weizenmarkt kommen. Einzelne Kaufideen von Mühlenseite bewegen sich auf gleicher Basis wie die Matifnotierungen. Der Handel ist dagegen noch an Deckungskäufen interessiert. Die Aufgelder auf die Matif-Kurse wurden allerdings auf nur noch 1 €/t am Niederrhein und auf 3 €/t im westfälischen Raum zurückgenommen.
 
Am Rapsmarkt haben sich die Prämien auf die Matif-Notierungen kaum bewegt. Die Kursschwankungen an der Börse schlagen dadurch eins zu eins auf die Kassapreise durch. Nach schwachem Start konnte sich Raps der Matif mit festeren Sojabohnenkursen etwas von den Vortagsverlusten etwas erholen. Die Notierungen zogen leicht an und der Februar konnte sich wieder auf die Marke von 340 €/t hocharbeiten. (St) 
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