Die deutsche Schlachtindustrie übte bereits in der vergangenen Woche massiv Druck aus, so dass die Notierung am Freitag letztendlich mit korrigierten minus 7 Cent deutlich nachgab. So beobachtete die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN), Damme. Mit in die Tiefe gerissen wurden auch die Notierungen in den Niederlanden, Belgien und Österreich. Auch in Frankreich waren die Auswirkungen der russischen Importsperre zu spüren und die Notierung pendelte zurück.

In Spanien bleibt der Preis für Schlachtschweine laut ISN stabil: Kein drängendes Angebot und rückläufige Schlachtgewichte rechtfertigen die Stabilität. Bemerkenswert ist die dänische Notierung, die trotz der direkten Betroffenheit der Exportnation Dänemarks, das bisher erreichte Preisniveau halten konnte. Gleichzeitig macht der dänische Schlachtkonzern Danish Crown in Deutschland mit einem Hauspreis von 1,48 €, der spürbar unter dem Notierungsniveau liegt, ordentlich Druck. (az)
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