Märkte am Morgen

Mais kann in Chicago und Paris punkten

Weizen: Die Gewinne von Freitag sind in Chicago schon wieder Geschichte. Der September verliert 3,25 Cent /Bushel auf 5,34US $. Höhere Verluste können durch die Ankündigung des USDA vermieden werden, dass Nigeria Weizen kaufen will. 101.000 t wurden geordert, davon 61.000 t Hard Red Winter, der Rest entfällt auf Soft Red Winter. Weitere fehlende Exportnachrichten enttäuschen die Bullen. In der vergangenen Woche lagen sie bei 396.000 t gegenüber 528.000 t in der Woche davor. Auch Bedenken über eine trockene Wetterphase im Osten Australiens kann sie nicht zu Käufen bewegen. Die elektronische Börse zeigt heute Morgen weiter eine negative Tendenz. 
Die Prognose für die Weizenernte in Russland liegt laut IKAR - eines führenden landwirtschaftlichen Beratungsbüros - bei 57,5 Mio. t und wurde damit von 56,3 Mio. t aufgewertet. Ausschlaggebend sollen höhere Erträge in manchen Regionen sein.

In Paris zeigt der Weizen trotz der Bedenken über die französische Ernte ebenfalls wieder Schwäche. Der November verliert 1,50 €/t zum Freitag und schließt mit 178,25 €.

Mais: In Chicago kann Mais Gewinne bis zu 5,25 Cent /Bushel verbuchen. Der September ist mit 4,75 Cent dabei. Fehlende Niederschläge und der starke Sojakomplex werden als Gründe herangezogen. Exporte von 805.000 t sind laut Marktteilnehmern zwar ok, aber nicht fantastisch. Zudem liegen sie unter dem Wert der Vorwoche von 942.000 t. Über Nacht geben die Kurse wieder leicht nach. 

In Paris kann der Mais ausnahmsweise seit langer Zeit auch mal wieder mal punkten. Der August legt wenige Tage vor seinem Ende als Frontmonat 3,50 € zu. Die anderen Monate schließen mit Gewinnen von etwa 1,00€.(dg) 
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