Märkte am Mittag

Mais neuer Ernte fester bewertet

Weizen in Paris gibt heute Morgen zunächst einen kleinen Teil seiner Gewinne von gestern wieder ab. Gegen Mittag überwiegt aber wieder die grüne Tendenz. Der Mai liegt zwar mit 213,75 €/t um 0,25 € unter dem Vortag, alle Folgemonate halten 0,25 € über dem Montag.

Raps setzt seinen stabilen Weg heute Morgen weiter fort. Die Gewinne liegen bei bis zu 1,25 €/t im August und November zum Vortag. Mais kann sich nicht zu einer einzuschlagenden Richtung entscheiden. Mittags liegt der Juni auf Vortagesniveau, die beiden Folgemonate leicht über dem Vortag.

Die Stimmung am Kassamarkt am Oberrhein ist aufgrund der internationalen Entwicklungen nominell ebenfalls fester. Geschäfte stehen hinter den Kursen aber kaum, zumal in dieser Woche die Abwesenheit der Handelspartner überwiegt.

So halten die Mühlen durchaus 200,00 €/t für Mai/Juni heraus. Mehlgeschäfte gibt es dazu aber nicht. Abgeber zu den festeren Kursen sind am Markt allerdings auch rar. Sie hoffen auf weiter steigende Gebote. A-Qualitäten werden 2,00 € fester als B-Weizen bewertet. Für die neue Ernte werden für A-Weizen Prämien von 5,00 € über dem B-Weizen genannt, ohne dass es Kurse für Brotweizen am Kassamarkt gibt.

Für Roggen sind mittlerweile im Einzelfall Kurse von 190,00 franko Oberrhein genannt. Mühlen haben aber auch noch Ware für 182,00 €/t im April bekommen. Der Markt ist wie leergefegt. Die Bewertung von Braugerste schwankt in den vergangenen Tagen. Dennoch bleibt die feste Tendenz bestehen. Für April werden 225,00 bis 226,00 €/t franko Oberrhein genannt. Im Oktober bleiben es 242,00 bis 243,00 €/t.

Die politischen Unruhen in der Ukraine bleiben nicht ohne Auswirkungen auf den Maismarkt. Besonders die neue Ernte wird fester gesehen. Fob Mosel wird der Januar 2015 mit 196,00 €/t bewertet. Ende vergangener Woche lag der Kurs noch bei 192,50 €. Aber auch für vordere Termine halten die Kurse eine feste Tendenz.

Fob Mosel liegt der April bei 194,00 €. Ab oberrheinischer Station werden 192,00 €/t gewährt. Der Markt geht davon aus, dass es in der Ukraine an Geld, Pflanzenschutzmittel und Dünger fehlen wird, um eine vernünftige Ernte einbringen zu können. (dg)
stats