--
Ganzseitiges Foto.pdf
Obwohl sich prinzipiell nichts getan hat bei den Maispreisen in Chicago, denn die Kurse befinden sich nach wie vor in der langen Seitwärtsrange, konnte eine wichtige Bodenbildung erfolgen. Beim Level von 3,60 US$/bushel hatten die Maispreise nach dem Abschwung im März Ansätze einer Bodenbildung gezeigt. Die große Unbekannte war der Flächenbericht des USDA, der das Potential in sich trug, die Datenlage drastisch zu verschieben und zu einer preislichen Neuordnung zu führen. 


Der Bericht bestätigte aber den preisoptimistischen Ausblick, weil es zu einer großen Flächenabwanderung vom Mais zur Bohne kommen soll. Das reichte aus, um die Preise steigen und den Boden entstehen zu lassen. Derzeit ringt der Markt wieder mit der 200-Tagelinie, die träge blaue Linie im Chart. Der Markt benötigt nun Anschlusskäufe, um weiter steigen zu können.

--
Robert Theis, H. Jürgen Kiefer GmbH. Für eine tägliche systematische Trendanalyse aller wichtigen Agrarmärkte siehe unsere "Agrartrends".


stats