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Mais_02.08.2017.pdf
Der Dezembermais 2017 am CBOT hat gestern trotz leicht verschlechterter Bestandsbonituren des USDA´s die südliche Richtung eingeschlagen. Das USDA hatte am Montag den Anteil an gut bis exzellent stehenden Mais mit 61 Prozent angegeben. Das war ein Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Bohnenbestände verbesserten sich demgegenüber um zwei Prozent auf nun 59 Prozent. Da beide Früchte in den gleichen Anbauzonen der USA stehen und damit den gleichen Witterungsbedingungen ausgesetzt sind, nahm der Markt diese Zahlen mit einer gewissen Skepsis auf. Es fehlte ein Stück innerer Logik, sodass man erst einmal abwartete, welcher Tendenz der Markt wohl nachgeben würde. Diese Frage wurde dann aber rasch beantwortet. Die Bohne rauschte nach unten und nahm alles andere mit. Von der Lawine mitgerissen, schlug der Mais hart auf dem alten Tief bei etwa 3,75 US-$/bu auf. Hier liegt eine starke Unterstützung. Die Bullen müssen hoffen, dass sie hält. Weiterer Verkaufdruck ist aber zu erwarten.


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Robert Theis, H. Jürgen Kiefer GmbH. Für eine tägliche systematische Trendanalyse aller wichtigen Agrarmärkte siehe unsere "Agrartrends".
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