USDA-Mais

Maisversorgung auf Rekordniveau

Das USDA lässt die Maissilos überquellen.
-- , Foto: USDA
Das USDA lässt die Maissilos überquellen.

US-Farmer werden mit knapp 347 Mio. t etwa 2,5 Mio. t Mais mehrt ernten als noch im Oktober erwartet, berichtet das USDA in seinem neuen Marktreport "Wasde" von Dienstagabend. Das Zahlenwerk fällt ausgesprochen bärisch aus, denn die US-Endbestände an Mais werden auf 44,7 Mio. t anwachsen: 5 Mio. t mehr als noch im Vormonat prognostiziert. Der starke Anstieg resultiert neben der größeren US-Ernte aus kleineren Maisexporten der USA und einem niedrigen Inlandsverbrauch.

Die größte Überraschung steht auf der globalen Seite. Die weltweiten Vorräte werden zum Ende der Saison mit 212 Mio. t auf einen neuen Rekordwert ansteigen. Ursache hierfür ist eine kräftige Korrektur der chinesischen Eingangsbestände in der laufenden Kampagne. Für China hat das USDA aufgrund einer niedrigen Verfütterung die Eingangsbestände auf knapp 19 Mio. t nach oben korrigiert. Das ist Hauptgrund dafür, dass die weltweiten Maisbestände 24 Mio. t größer als im Oktober-Report ausgewiesen werden. Der kräftige Bestandszuwachs geht einher mit einem deutlich geringeren Verbrauch, den das USDA nun 9,6 Mio. t niedriger als zuletzt ansetzt.

Die Chicagoer Börse reagierte auf die Zahlen allerdings reserviert. Die Maisnotierungen gaben zwar etwas nach, die Verluste blieben aber kurz nach der Veröffentlichung überschaubar. (St)
stats