USDA-Mais

Maisvorräte werden größer

Mit 188,5 (Vormonat: 185,3) Mio. t Mais weist das US-Agrarministerium USDA die weltweiten Endbestände in seinem Marktbericht „Wasde“ für April aus. Dies ist zum einen auf einen Anstieg der globalen Ernteschätzung um 2,2 Mio. t auf 991,9 Mio. t zurückzuführen. Zum anderen sinkt der globale Maisverbrauch um 2,2 Mio. t auf 974,3 Mio. t.

Im Detail steigt die Maisproduktion in Argentinien von 23,5 auf 24 Mio. t und in Mexiko von 23,2 auf gleichfalls 24 Mio. t. Auch in Serbien erwartet das USDA eine größere Maisernte als zuvor. In den USA sinkt derweil der Maisverbrauch um 1,3 Mio. t gegenüber dem Vormonat auf 300,9 Mio. t. Gänzlich unverändert lässt das USDA seine Prognosen für die EU. Die Ernte wird weiterhin mit 74,2 Mio. t ausgewiesen und die Importe mit 8 Mio. t. Mehr Mais ausführen als zuvor geschätzt soll Argentinien mit 15 (14,5) Mio. t.

Die Maiskurse in Chicago gaben die Maiskurse in Reaktion auf das Zahlenwerk am Donnerstagabend zunächst leicht nach. (pio)
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