Chartanalyse

Matif-Weizen: Entspannung nach Kontraktwechsel

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Ganzseitiges Foto.pdfMit dem Wechsel auf den Dezember-17-Kontrakt legte sich der Druck auf den europäischen Weizen zunächst. Zuvor hatte der ausgelaufene September-Kontrakt die aus 2012 stammende Abwärtstrendlinie „von oben“ geprüft. Im Verlauf der Berichtswoche bot der Bereich um 159,00 €/t dem aktuellen Dezember-Kontrakt hinreichend Unterstützung, so dass 156,75 / 156,25 €/t nicht herausgefordert wurden. Im Gegenteil: Die Optimisten nutzen die Chance, um sich erneut erfolgreich an 162,00 €/t zu versuchen. Noch aber fehlt den Käufern der Mut für den entscheidenden Schritt über 164,00 €/t. 

Leicht rückläufige Notierungen zu erwarten

Offenbar sorgen die Widerstände 162,00 und 164,00 €/t auf der Oberseite noch für gehörigen Respekt. Unter 162,00 €/t könnten nun erneut die Unterstützungen 159,00 €/t und gegeben falls sogar 156,25 €/t einer Prüfung unterzogen werden. Noch ist das Eis auf dem sich die Käufer bewegen dünn. Aber nur Kurse unter 156,25 €/t sorgt für einen Punktgewinn der Verkäufer und würden die Blicke des Handels erneut auf die tieferliegenden Unterstützungen 153,50 / 150,00 und sogar den Bereich um 147,75 €/t richten. Solange der Weizen aber oberhalb der 156,25 €/t notiert, könnten sich rückläufige Notierungen als Sprungbrett für einen Anlauf auf 164,00 €/t erweisen. Oberhalb wären dann schnell die Widerstände 165,50 und 168,00 €/t im Fokus.



Fazit: Noch dürfte die Zurückhaltung der Weizenkäufer im frühen Wochenverlauf für leicht rückläufige Notierungen sorgen. Solange aber Kurse unter 156,25 €/t vermieden werden, könnten Verkäufer dann nicht mit Weizen, sondern mit Zitronen gehandelt haben.
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