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Weizen_09052017.pdf
Mit festeren Kursen und dem resultierenden Sprung an den Widerstand 173,75 €/t entspannte sich die drohende Situation weiterer Kursverluste im Weizen kurzfristig. Die jüngsten Kursrücksetzer kamen nicht überraschend. Ebenso wenig überraschte das aufkommende Kaufinteresse im Bereich um 168,00 €/t. Bei hohen bestehenden Short-Positionen decken spekulative Anleger, insbesondere vor den morgigen USDA-Zahlen einen Teil ihrer Positionen ein.

Unterstützung durch erste Shorteindeckungen

Mit Auflösung der April-Seitwärtsphase über 165,50 €/t sind Kurse unterhalb 162,00 €/t kurzfristig vom Tisch. Die Widerstände 168,00 und 169,50 €/t wurden überwunden und wirken nunmehr kursunterstützend. Gebremst wurde der September-Kontrakt dann am Widerstand 173,75 €/t. Wie avisiert nutzten spekulative Anleger die Chance, den Weizen-Kontrakt auf die Unterstützungen im Bereich 168 €/t zu drücken. In diesem Bereich warten die Anleger gespannt auf die morgigen USDA-Zahlen. Erst Kurse unter 168,00 €/t rücken erneut die Unterstützungen 165,50 €/t und 162,00 €/t in den Vordergrund und trüben dann das kurzfristig neutrale Bild deutlich ein. Auch 159,50 €/t und 157,00 €/t würden damit ins Visier des Handels rücken. Nur Kurse oberhalb der 170,25 €/t lösen die Patt-Situation nach oben auf und lassen den Fokus der Marktteilnehmer erneut auf 173,75 €/t, sowie höhere Kurse, wandern.

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Iro Betz, Bremer Landesbank, Spezialist für technische Analysen. Wöchentliche Chartanalysen der hiesigen Weizen- und Rapsmärkte, sowie der US-Märkte für Weizen, Corn und Soja finden Sie im Netz.

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