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04102016_Weizen_PDF.pdfSeit Wochen das gleiche Bild: Der Widerstand bei 162,00 €/t kann nach wie vor nicht übersprungen werden. Das wäre jedoch die Voraussetzung, um die wichtigere Marke bei 163,00 €/t in Angriff zu nehmen und damit ein neutrales Bild zur Kursentwicklung entstehen zu lassen. Im Gegenteil, die zaghafte Aufwärtsbewegung aus dem seit Mitte September gebildeten Aufwärtskanal ist bereits wieder nach unten verlassen worden. Wie befürchtet war der aufkeimende Optimismus der letzten Woche verfrüht. Jetzt bemüht sich der Kontrakt, wenigstens die 160,00 €/t zu halten. Immerhin hat sich diese Marke als ebenso stabil gezeigt wie die Oberseite bei 162,00 €/t.

Kleiner Seitwärtskanal im großen Seitwärtskanal

Beide Marken zusammengenommen bilden den Seitwärtskanal für die nächste Woche. Kurzfristig begrenzt darüber hinaus der große Seitwärtskanal das Ausbruchspotenzial nach unten bei 156,50€/t und nach oben bis 163,00 €/t. Das negative Bild besteht weiterhin. Erst Kurse außerhalb dieser großen Bandbreite führen zu einer Neubewertung: Unterhalb von 156,50 €/t rücken die übergeordneten Unterstützungen 155,25 und 147,50 €/t wieder ins Blickfeld. Aus technischer Sicht könnte 155,25 €/t einen temporären Boden für eine Erholung an 162,50 €/t bilden, aber erst hier dürften ernsthafte Erholungen einsetzen.

Auf lange Sicht müsste für ein wirklich positives Bild der langfristige Abwärtstrends bei 166,00 €/t nach oben verlassen werden. Doch dafür fehlt es dem Weizen nach wie vor an Schwungkraft.

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Bernd Hansen, Bremer Landesbank, Spezialist für technische Analysen weitere Informationen und Analysen finden Sie im Netz
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