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Aktuell befindet sich der Weizenkurs an der Matif in der jahreszeitlich üblichen hochvolatilen Phase. Seit den USDA-Zahlen vor knapp 3 Wochen steht die Notierung unter Druck. Zuvor wurde die Abwärtsbewegung am horizontalen, aus den Jahren 2013, 2014 und 2015 stammenden Widerstandsbereich zwischen 182,50 und 186,75 €/t gebremst. Mit Kursen unter 179,00 €/t wechselte die Börsenampel mit Blick auf die tiefer liegenden Unterstützungen 169,50 und 168,00 €/t von Grün auf Gelb. Der Versuch auch diese Unterstützung zu halten, scheint mit heutigen Kursen bei 167,00 €/t gescheitert.

Ab 162,00 €/t geht es steil abwärts

In der aktuellen Unterstützungszone um 168,00 €/t war mit Kaufinteresse und gegebenfalls mit leicht steigenden Kursen zu rechnen. Wie avisiert stießen die Weizen-Käufer bei rund 170,00 €/t auf Gegenwehr. Nächsthöhere Widerstände wie bei 174,75 €/t rückten schnell in die Ferne. Damit war das Unterschreiten der 168,00 €/t nur eine Frage der Zeit. Der Blick der Marktteilnehmer dürfte nun auf die bereits genannten tiefer liegenden Unterstützungen bei 165,50 €/t und 162,25 €/t gerichtet sein. Spätestens bei der letztgenannten Marke ist mit erheblicher Unterstützung zu rechnen. Und nur unter 162,00 €/t würde die Börsen-Ampel für den Weizen auf Rot drehen.


Fazit: Noch sind Weizen-Käufe verfrüht. Nur Kurse über 170,50 €/t nehmen den Verkaufsdruck vom Matif-Weizen. Zuvor aber sind Kurse um 165,50 €/t und sogar 162,25 €/t möglich.

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