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Weizen_25.07.2017.pdf
Der Matif-Weizen befindet sich in einer im Juni/Juli üblichen hochvolatilen Phase. Seit den USDA-Zahlen vor knapp zwei Wochen ist der Matif-Weizen unter Druck. Zuvor wurde er am horizontalen, aus den Jahren 2013, 2014 und 2015 stammenden, Widerstandsbereich zwischen 182,50 und 186,75 €/t gebremst. Mit Kursen unter 179,00 €/t waren Rücksetzer bis 173,75 €/t einzuplanen und die Börsenampel wechselte mit Blick auf die tiefer liegenden Unterstützungen 169,50 und 168,00 €/t von Grün auf Gelb.

Unterstützungsbereich um 168,00 €/t erreicht

In der aktuellen Unterstützungszone um 168,00 €/t ist nun mit Kaufinteresse und leicht steigenden Kursen zu rechnen. Aber schon bei 170,00 und darüber bei 171,25 €/t dürfte der Weizen ersten auf Widerstand stoßen. Schwieriger und entscheidender könnte sich der nächst höhere Widerstand um 174,75 €/t entwickeln. Immerhin würde sein Überwinden den Fokus der Marktteilnehmer umgehend auf 179,00 €/t richten.

Scheitert der Weizen an einem der obengenannten Widerstände, bleibt die Börsenampel auf Gelb und damit die Gefahr, dass die Weizenverkäufer erneut die Unterstützung 168,00 €/t herausfordern. Nächste Unterstützung wäre dann 162,00 €/t. Kurse darunter würden die Ampel auf Rot stellen.

Fazit: Nach Erreichen der 168,00 €/t ist im Wochenverlauf mit einer Aufwärtsreaktion zu rechnen. Ohne Kurse über mindestens 174,75 €/t besteht dennoch kein Grund für voreiligen Optimismus.

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Iro Betz, Bremer Landesbank, Spezialist für technische Analysen. Wöchentliche Chartanalysen der hiesigen Weizen- und Rapsmärkte, sowie der US-Märkte für Weizen, Mais und Soja finden Sie im Netz.
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