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Weizen_11.07.2017.pdf Mit anschließenden Kursen über 168,00 €/t konnten die Widerstände 170,50 und 173,75 €/t überwunden werden. Gebremst wurde der Weizen erst am horizontalen Widerstandsbereich zwischen 182,50 und 186,75 €/t, der aus den Jahren 2013, 2014 und 2015 stammt. Hier nun warten die Händler auf Impulse aus den am Mittwoch zur Veröffentlichung anstehenden USDA-Zahlen.

Technische Situation bleibt aufgehellt – Neue Impulse erst durch USDA zu erwarten
Solange der MaTIF-Weizen oberhalb der 179,00 €/t notiert ist die Welt der Weizen-Optimisten in bester Ordnung. Selbst Rücksetzer auf 173,75 €/t sind in der derzeit hochvolatilen Phase möglich und akzeptabel. Erst darunter färbt sich die Börsenampel auf Gelb mit Blick auf die tiefer liegenden Unterstützungen 169,50 und 168,00 €/t. Kurse unter der 162,00 €/t würden die Ampel auf Rot stellen.

Derzeit aber überwiegen die Chancen: Kurse oberhalb 186,75 €/t dürften umgehend zu spekulativen Folgekäufe in den Bereich um 200 €/t führen. Auch höhere Kurse sind denkbar. Widerstände bei 191,75 €/t und knapp darüber dürften sich oberhalb der 186,75 €/t eher als temporäre Hindernisse erweisen.

Fazit: Die Aussichten bleiben aufgehellt, solange Kurse über 170,50 €/t gehalten werden können. Weiteres Aufwärtspotential könnte durch Überschreiten der 186,75 €/t eröffnet werden.

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Iro Betz, Bremer Landesbank, Spezialist für technische Analysen. Wöchentliche Chartanalysen der hiesigen Weizen- und Rapsmärkte, sowie der US-Märkte für Weizen, Corn und Soja finden Sie im Netz.
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