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Vor 4 Wochen wurde der meistgehandelte Weizenkontrakt durch die USDA-Zahlen ausgebremst. Er blieb am horizontalen, aus den Jahren 2013, 2014 und 2015 stammenden Widerstandsbereich zwischen 182,50 und 186,75 €/t hängen. Mit Kursen unter 179,00 €/t wechselte die Börsenampel mit Blick auf tiefer liegende Unterstützungen von Grün auf Gelb. Aufkommendes Kaufinteresse wurde ein aufs andere Mal im Keim erstickt und der mehrfach avisierte Unterstützungsbereich wurde bei 162,25 €/t erreicht.

Unterstützungsbereich um 162,00 €/t erreicht

Werden nun 162,25 €/t nicht nachhaltig unterschritten und werden im Verlauf 165,50 €/t überschritten, dürften weitere Käufe den Weizen über die Widerstände 168,00 und 169,50 €/t an 170,50 €/t führen. Es besteht damit die realistische Chance für eine nennenswerte Gegenbewegung. 


Allerdings ist der Abwärtstrend derzeit völlig intakt. Werden entgegen der Erwartung 162,00 €/t unterschritten, dreht auch die übergeordnete Börsenampel für Weizen von noch Gelb auf Rot. 160,00 €/t wäre dann nur ein Zwischenhalt auf dem Weg Richtung 156,25 und gegebenenfalls 150,00 €/t. 


Fazit: Das letztwöchig avisierte Ziel 162,25 €/t wurde erreicht. Sofern die Unterstützung hält, besteht berechtigte Hoffnung auf eine Gegenbewegung. Ein Überschreiten der 165,50 €/t lässt aus der Hoffnung Gewissheit werden. Helfen die USDA-Zahlen am kommenden Donnerstag?

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Iro Betz, Bremer Landesbank, Spezialist für technische Analysen. 
Wöchentliche Chartanalysen der hiesigen Weizen- und Rapsmärkte, sowie der US-Märkte für Weizen, Corn und Soja.
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